Die jungen Rebstöcke sind mit einer Wachsschicht überzogen, damit sie vor dem Austrieb vor der Kälte geschützt sind.
Zeitraum: Ende April
Zum Frühjahr erfolgen zu Ende April, wenn nötig, Nachpflanzungen, um mit jungen, frischen Rebstöcken den Ertrag für die Zukunft zu sichern – allerdings frühestens in drei Jahren. Gerade im ersten Jahr brauchen die jungen Reben Unterstützung in den Trockenphasen und müssen zielgenau an ihren kleinen Wurzelballen gewässert werden – wenn auch eine karge Erziehung sinnvoll erscheint.

Zur Versorgung der Pflanzen haben wir wartungsintensive Bewässerungssysteme installiert, die im Frühjahr auf Leckagen getestet und gerichtet werden.
Das Putzen der Steintreppen und der Mauern begleitet die Zeit des erwachenden Weinberg. Auch werden von nun an die Terrassen bis zum Herbst im rund vierwöchigen Abstand gemäht: Damit haben wir nicht nur Platz zum Arbeiten, sondern sorgen auch für trockene Terrassen und für eine gesunde Umgebung aus reich blühenden Böden für unsere Rebstöcke.
Zusätzlich kümmern wir uns um unsere Spalier-Anlage: Wir ersetzen Drähte und spannen sie nach, damit sie unsere Trauben auch in diesem Jahr tragen können. Größere Arbeiten in dieser Hinsicht verlagern wir in den Herbst.
Bleibt nur noch abzuwarten, ob ein Spätfrost unsere Pflanzen angreift. Erst nach den Eisheiligen Mitte Mai können wir aufatmen: Dann entfernen wir auch unsere Frostruten.
